Im vergangenen Herbst hat die Salzburger Landesregierung rund 15.000 Pflege-kräften einen Teil ihres Gehalts entzogen. 83.000 Menschen haben die Petition dagegen unterschrieben. Am 25. November 2025 gingen 12.000 Menschen auf die Straße.
Die Landesregierung in Salzburg räumt mittlerweile selbst ein, dass ein Fehler passiert ist. Korrigieren will sie ihn jedoch nicht. Deshalb braucht es jetzt ein bundesweites Volksbegehren, das faire und verlässliche Rahmenbedingungen in ganz Österreich garantiert.
Unsere Forderungen:
• Die Zweckwidmung des Pflegebonus
• Die Auszahlung und Finanzierung über 2028 hinaus
• Den Pflegebonus für alle Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen
Das Parlament als Bundesgesetzgeber soll eine klare und bundesweit verbindliche Regelung schaffen. Dafür brauchen wir eure Hilfe.
Jetzt unterstützen! Du kannst das Volksbegehren auf zwei Arten unterstützen:
Online mit ID Austria am Handy ODER
Bei jeder Gemeinde in Österreich (dazu brauchst du nur einen amtlichen Lichtbildausweis) Mit deiner Hilfe erreichen wir die notwendigen 100.000 Unterschriften und setzen ein starkes Zeichen für Pflege- und Betreuungsberufe sowie für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem in Österreich.
Was fordert das Pflegevolksbegehren konkret?
• Die Zweckwidmung des Geldes vom Bund, damit der Pflegebonus bei den Menschen ankommt.
• Eine dauerhafte Finanzierung über 2028 hinaus.
• Den Pflegebonus für alle Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen.
Was ist der Pflegebonus?
Der Pflegebonus ist eine finanzielle Anerkennung für Pflege- und Betreuungsberufe. Er soll besondere Belastungen und Verantwortung ausgleichen.
Warum braucht es eine bundesweite Regelung?
Derzeit entscheiden die Landesregierungen, ob sie das Geld an die Beschäftigten weitergeben. Wir wollen, dass der Bund klar festlegt, dass alle Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen dieses Geld bekommen müssen.
Bedeutet das Volksbegehren automatisch ein neues Gesetz?
Nein. Aber ab 100.000 Unterschriften muss sich das Parlament damit auseinandersetzen. Und natürlich gilt: je mehr Unterschriften, desto höher der politische Druck.
Wer kann das Volksbegehren unterstützen?
Alle österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die wahlberechtigt sind (ab 16 Jahren).
Kann ich das Volksbegehren auch unterstützen, wenn ich nicht aus Österreich bin bzw. nicht wahlberechtigt bin?
Leider nicht mit deiner Unterschrift, aber du kannst uns trotzdem helfen. Teile das Volksbegehren mit Kolleginnen und Kollegen, rede mit Freunden und Verwandten darüber. Auch wenn du selbst nicht unterschreiben kannst, kannst du uns helfen.
Warum soll ich das in meinem Umfeld weitertragen?
Weil ein starkes Ergebnis nur entsteht, wenn viele Menschen davon erfahren und mitmachen. Wir alle brauchen früher oder später ein System, das uns oder unsere Angehörigen verlässlich versorgt.


Was bringt meine einzelne Stimme?
Jede Stimme erhöht den politischen Druck – und macht echte Verbesserungen wahrscheinlicher.
Wie kann ich unterschreiben?
• Online mit ID Austria
• Persönlich in jedem Gemeindeamt
Wie lange dauert die Unterstützung?
Weniger als zwei Minuten.
Wann kann ich unterstützen?
Wir starten am 19. Februar 2026 und wollen bis Ende März 2026 so viele Unterschriften wie möglich erreichen.
Kann mir durch die Unterstützung ein Nachteil entstehen?
Nein. Die Unterstützung eines Volksbegehrens ist ein demokratisches Recht.
Ich habe letztes Jahr schon unterschrieben – warum muss ich jetzt wieder unterschreiben?
Weil es sich nicht um dieselbe Form handelt.
Die Unterstützung im letzten Jahr war eine Petition. Jetzt geht es um ein offizielles Volksbegehren.
Was ist der Unterschied zwischen Petition und Volksbegehren?
• Petition: politisches Signal, rechtlich unverbindlich
• Volksbegehren: gesetzlich verankertes Instrument mit klaren Folgen im Parlament
Zählt meine Unterschrift vom letzten Jahr nicht mehr?
Nein. Jede Unterstützung gilt nur für das jeweilige Verfahren. Für dieses Volksbegehren ist eine neue Unterschrift notwendig.
Hat die Petition letztes Jahr gar nichts gebracht?
Doch. Sie hat gezeigt, wie groß das Problem ist. Das Volksbegehren ist jetzt der nächste, stärkere Schritt, um echte gesetzliche Änderungen zu erreichen.
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